falsches öl???
#1
Hallo leute ,
hab ein schlechtes gewissen meines note gegenüber und zwar hab ich ausversehen falsches öl reingekippt , mein bekannter der autoschrauber sagte mal zumir das man eigentlich auch billiges öl nehmen kann , da die eh alle das geld aus der tasche ziehen wollen !
mach mir jetzt doch gedanken .
vieleicht könnt ihr mir sagen was ich machen soll ?
also ich hab den note 1,5 dci note bj 08 und habe folgenes öl reingekippt
: von praktiker leichtlauföl SAE 5w-40
ACEA A3/B3/B4 ; API SN/CF,EC

soll ich ich schnell ein ölwechsel machen lassen oder verträgt der moter das ohne schaden davon zunehmen?
wäre toll wenn sich jemand dazu äüssern würde ! <!-- s:oops: --><img src="/icon_redface.gif" alt=":oops:" title="Embarassed" /><!-- s:oops: -->
danke schon mal und gruß
franky
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#2
Schau hinten in der Betriebsanleitung nach, was da für den 1,5 dCi für Spezifikationen stehen, die das Öl erfüllen muss - und dann siehst Du ob es passt oder ob es gewechselt werden sollte....
Note Acenta 1,5 dCI 76 kW Z11 G black seit 15.1.09
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#3
franky 37 schrieb:also ich hab den note 1,5 dci note bj 08 und habe folgenes öl reingekippt
: von praktiker leichtlauföl SAE 5w-40 ACEA A3/B3/B4 ; API SN/CF,EC
Hallo @franky 37,
keine Sorge, das wird keine Probleme bereiten. Auch die "billigen" Öle sind heute in der Regel für den Normalbetrieb geeignet, sind aber zum überwiegenden Teil Mineralöl-Produkte. Wenn Du nicht die Gewohnheit hast, ständig in den höchsten Drehzahlen zu fahren, ist also alles im grünen Bereich. Die teuren - teils auch überteuerten - Öle sind Synthetik-Produkte, die in den allermeisten Fällen noch eine bessere Schmierung erzeugen und sich so auch positiv auf den Spritverbrauch auswirken (können).
Am besten alle 2.000 bis 3.000 km vorsichtshalber mal den Ölstand prüfen.

Nachtrag:
Ich sehe gerade, das Praktiker SAE 5W-40 kommt vom Hersteller ADDINOL in 06237 Leuna. Beruht auf synthetischen Grundölen und ist als Hochleistungs-Leichtlauföl sowohl für PKW Otto- und Dieselmotoren geeignet. Es ist u.a. sogar nach den Kriterien für BMW Longlife-01, Mercedes-Benz 229.3, Porsche A40, VW 502 00 / 505 00 etc. freigegeben. Es eignet sich als ohne Einschränkungen für den Ganzjahreseinsatz und auch für längere Ölwechsel-Intervalle.

Edit: 15.11.12, 21:45
Bin am 08.08.2013 als aktiver Nutzer ausgeschieden.

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#4
Super und fettes danke schön für eure antworten !
ja die verpackung hatte ich mir ja auch selbstverständlich durchgelesen deshalb hab ich ds öl ja auch gekauft , doch als ich gesehen hab das im buch steht API SL und nicht API SN hatte ich zweifel bekommen ?! die nw hatte auch mal zur mir gesagt es müsse darauf geachtet werden
das API drauf steht !
falls noch irgendjemand seine meinung äußern möchte dann gerne !
danke gerd !
gruß franky
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#5
franky 37 schrieb:doch als ich gesehen hab das im buch steht API SL und nicht API SN hatte ich zweifel bekommen ?!
die nw hatte auch mal zur mir gesagt es müsse darauf geachtet werden
das API drauf steht !
Hallo,

wie schon erwähnt: es gibt nicht das geringste Problem!

Die von NISSAN empfohlene Klassifizierung "SL" ist lediglich eine Mindestvoraussetzung. "SL" gilt bereis seit 2001. Inzwischen wurden weitere, verbesserte Klassifizierungen eingeführt, an die sich alle seriösen Produzenten von Motorölen auch halten: ab 2004 gibt es die Klasse "SM", "SN" erst ab Anfang 2011. Je weiter der Buchstabe hinter "S" im Alphabet nach hinten wandert, desto aktueller ist die API-Spezifikation. Dein Öl vom Praktiker ist also auf dem absolut neuesten Entwicklungsstand, und da "kein Stecker dran" ist, wirst Du es vermutlich sogar mit 25 % Rabatt bekommen haben. Als nächster Entwicklungs-Schritt wird in ein paar Jahren "SO" folgen. Die jeweils (meist ganz geringfügig) verbesserten Eigenschaften sind allerdings für "normale" Motoren überhaupt nicht relevant. Es gibt auch keine spürbaren Verbesserungen bezüglich Leerlaufverhalten, Kraftstoffverbrauch etc. Und aus diesem Grund könntest du für den NOTE sogar Öl der mehr als 10 Jahre alten Spezifikation "SL" verwenden... (wirst Du aber in den Verkaufsregalen nicht mehr finden).
Bin am 08.08.2013 als aktiver Nutzer ausgeschieden.

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#6
Danke Gerd für die ausführliche "ÖLSPUR2" <!-- s:437 --><img src="/437.gif" alt=":437" title="Prost" /><!-- s:437 -->

Wo hast du dein Wissen her?
Schlimm ist nur, wenn es das nächste mal um "SO" gehen wird,
SL, SN und SM längst wieder vergessen ist.. <!-- s:-( --><img src="/icon_sad.gif" alt=":-(" title="Sad" /><!-- s:-( -->
1,6 Tekna, Karamell Metallic von 21.02.2006 - 18.02.2014

Honda Civic FK2 1,8 Galaxy-Gray Metallic ab 18.02.2014

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#7
gubi schrieb:Wo hast du dein Wissen her?
Hallo @gubi,
na ja, mehr als 35 Jahre Tätigkeit bei einer großen Tageszeitung setzt schon ein gewisses Maß an "Neugier" voraus, und man weiß schon eher, wo welche Infos zu bekommen sind...
gubi schrieb:Schlimm ist nur, wenn es das nächste mal um "SO" gehen wird, SL, SN und SM längst wieder vergessen ist.. <!-- s:-( --><img src="/icon_sad.gif" alt=":-(" title="Sad" /><!-- s:-( -->
Ach, die meisten Autofahrer werden es überhaupt nicht merken, eher schon Motorradfahrer, da es unter denen - besonders bei den "Schraubern" - doch mehr "Selbstwechsler" gibt. Die Werkstätten werden sowieso mit den aktuellen Produkten beliefert, und auch die Zubehörläden bzw. Heimwerkermärkte schauen schon aus eigenem Interesse darauf, daß ihnen keine älteren Produkte untergejubelt werden

Natürlich wird es besonders beim Motoröl auch immer noch die absolut überzeugten Leute geben, die sich für teures Geld alle möglichen "Beimischungen" andrehen lassen, die aber in den bekannten Markenölen sowieso schon vorhanden sind. Aber das ist bekanntlich "Glaubenssache", oft auch "Wunderglaube". Rentieren tut sich das in der Regel aber nur für die Hersteller...! Und nach der Garantiezeit könnte man mit den hochwertigen Synthetik-Ölen (Vorausssetzung: schonende Fahrweise bis ca. 80-90 % der max. Drehzahl) gut und gerne 50.000 km oder mehr fahren. Dann MUSS man sich aber strikt angewöhnen, in regelmäßigen Abständen den Ölstand zu prüfen.

Ansonsten: Wer nicht gleich Motor- mit Getriebeöl verwechselt, kann auch beim Nachfüllen oder gar beim eigenen Ölwechsel (hoffentlich mit korrekter Entsorgung des Altöls) eigentlich nichts falsch machen. Die älteren Öl-Typen sind auch im Fachhandel meist sehr schnell verschwunden, in den Heimwerkermärkten findet man sie ein bißchen länger zu günstigeren Preisen, danach aber auch noch bei den Billigläden wie "Thomas Phillips" etc. Wer nicht gewohnheitsmäßig bis an die maximale Motor-Drehzahl stocht, ist damit jedenfalls ganz gut bedient.
Bin am 08.08.2013 als aktiver Nutzer ausgeschieden.

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#8
Solange das Öl die vorgegebene Spezifikation erfüllt, muss man sich eigentlich keine Gedanken machen. Darüber hinaus ist...

Öl ist eines der schwersten Themen überhaupt, weil sich quasi niemand damit auskennt.
Ich habe in meinem Leben noch niemanden getroffen, der zum Thema Öl qualifiziert Fragen aufgrund von eigenem Wissen fundiert beantworten kann. Und mit "fundiert" meine ich nicht "mein Schwager hat gesagt...".

Was macht ein Öl gut? Womit misst man das? Wie sind Werte von Markenölen im Vergleich zu preiswerten Produkten? Wie verändern sich diese Werte über die Zeit/gefahrene km? Wie sind die Werte im Neuzustand im Vergleich zum Altöl beim Ölwechsel?
Wenn ich mal einen Experte treffe, dann sind das die ersten Fragen, die ich stellen würde.
Acenta 1.4; Bj 2009
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#9
~Idefix~ schrieb:Solange das Öl die vorgegebene Spezifikation erfüllt, muss man sich eigentlich keine Gedanken machen. Darüber hinaus ist...
Hallo,

genau, so ist es. Und zu fast allen Markenölen kann man sich problemlos entsprechende Datenblätter mit den Produktdaten/Spezifikationen sowie das entsprechende EG-Sicherheitsdatenblatt downloaden. So hat selbst jeder Laie eine Vergleichsmöglichkeit. Ich füge unten mal die Datenblätter zu dem hier besprochenen ADDINOL HighStar 5W40 bei.

~Idefix~ schrieb:Ich habe in meinem Leben noch niemanden getroffen, der zum Thema Öl qualifiziert Fragen aufgrund von eigenem Wissen fundiert beantworten kann. Wenn ich mal einen Experten treffe, dann sind das die ersten Fragen, die ich stellen würde.
Ja, mach das mal und berichte darüber.

Mein "Experte" wohnt gleich nebenan, ist Kfz-Meister und war lange Jahre Prüf-Ingenieur beim TÜV. Der hat mir eben bestätigt, daß die Öle von ADDINOL bezüglich der Qualität und Spezifikation identisch mit verschiedenen "Edelmarken" sind, die nur den Unterschied haben, daß sie das Mehrfache kosten. Er will damit aber ausdrücklich nicht behaupten, diese "Markenöle" kämen von diesem Hersteller. Die Öle von ADDINOL - auch andere Viskositäten - würden jedenfalls seit Jahren von zahlreichen Kfz-Werkstätten und großen Reisebus/Speditionen/Logistik-Unternehmen genutzt. Die bekommen das Öl in größeren Gebinden zu einem noch weitaus günstigeren Preis und die Kfz-Werkstätten verkaufen es dann teilweise zu maßlos überteuerten Literpreisen (viele Kunden wollen ja ausdrücklich "teures" Öl haben). Selbst verschiedene Kfz-Hersteller nehmen dieses Öl für die Erstbefüllung. Bei der Kalkulation kommt es schließlich auf jeden Cent an...
Bin am 08.08.2013 als aktiver Nutzer ausgeschieden.

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#10
Ich möchte keine endlose Diskussion vom Zaun brechen, weil es uns doch zu nichts führen würde. Aber einen kurzen Denkanstoß möchte ich noch geben.

Ich kann bei Autos den Verbrauch vergleichen oder die Leistung oder Beschleunigung. Bei einer Tüte Gummibärchen die Masse. Bei einer Taschenlampe Brenndauer oder Lichtstrom. Bei einem Kraftwerk den Gesamtwirkungsgrad. Bei einer Pumpe den Volumenstrom. Alles greifbare Kriterien, die quantitativ beschrieben werden können.

Und beim Öl?
Die Viskosität muss passen, soviel ist klar. Aber darüber hinaus? Welches sind greifbare Kriterien zum Vergleich von verschiedener Öle oder zum Bewerten des Zustands eines Öls.

Mal angenommen, der Tacho in meinem Note ginge falsch. Dann nehme ich mein GPS und prüfe das nach. Kriegt jeder hin.
Mal angenommen, das Wechselintervall für mein Motoröl wäre viel zu kurz vorgegeben. Wie prüfe ich das?

Greifbare Kriterien sind immer das Stichwort.
Acenta 1.4; Bj 2009
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